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Aufbau und Blech:

Vor dem Stilllegen das Fahrzeug gründlich reinigen und den Lack mit Politur schützen.

Kunststofffenster:

Der Kunststoff der Fenster ist empfindlich, daher nur mit Wasser bzw. Spezialreiniger reinigen. Auf keinen Fall die Kunststofffenster mit Glasreiniger oder Haushaltsreiniger putzen. Kleinere Kratzer können mit Spezialpolitur relativ leicht geglättet werden.

Kraftstofftank:

Den Kraftstofftank wenn möglich mit "Winterdiesel" voll füllen, sonst kann es bei kalten Temperaturen z.B. im März passieren, dass sich das Wohnmobil nicht starten lässt.
Meine Empfehlung: tanken Sie für die Überwinterung den teureren Spezialdiesel, da dieser weniger Biodiesel beigemengt hat und daher nicht zur Bildung von Bakterienschlamm und dem Absetzen des Biodiesels im Tankboden neigt – das Einspritzsystem wird es Ihnen danken!

Kühler und Spritzwasser:

Auf ausreichenden Frostschutz in Kühlflüssigkeit und Scheibenwaschanlage achten!

Stromversorgung:

Die Bordbatterie und die Fahrzeugbatterie sollten, wenn möglich, im Winter ab und zu geladen werden. Wenn kein Strom zum Laden zur Verfügung steht, können die Batterien auch ausgebaut werden. Auf alle Fälle darauf achten, dass keine Verbraucher eingeschaltet sind – Tiefentladen ist der Tod der Batterie! Bei Säurebatterien (keine AGM bzw. Gel-Batt) Säurestand der Batterien kontrollieren, ev. destilliertes Wasser nachfüllen. Wenn ein Laden bzw. das Ausbauen nicht möglich ist, zumindest vor dem Stilllegen beide Batterien voll aufladen. Wenn möglich die Batterien von Zeit zu Zeit laden. In Wohnmobilen werden 2 Arten von Ladeschaltungen verbaut. Bei manchen Womos werden beide Batterien über das eingbaute Ladegerät geladen – in diesem Fall reicht es, das Fahrzeug an das Stromnetz an zu schließen. Genaueres steht in der Bedienungsanleitung oder kann Ihnen Ihr Händler sagen. Sollte das Ladegerät nur die Bordbatterie laden, dann muss die Starterbatterie mit einem separaten Ladegerät geladen werden.

Reifen:

Das Beste für die Reifen ist es, wenn das Fahrzeug aufgebockt wird – geht aber leider nicht immer. Reifen regelmäßig auf Risse und Beschädigungen kontrollieren und das Profil kontrollieren. Alte Reifen (älter als 5 bis 6 Jahre) unbedingt austauschen, auch wenn sie noch so gut aussehen!
Luftdruck kontrollieren – für die Winterpause ruhig 0,2 bis 0,3 Bar über dem angegebenen Druck einfüllen.

Dichtungen:

Alle Dichtungen mit einem geeigneten Gummipflegemittel oder Silikonspry behandeln. Dabei die Dichtungen der Dachfenster nicht vergessen, da diese sonst im Frühjahr festsitzen könnten.